Aus einer traditionsreichen Münchener Musikerfamilie stammend, studierte der Neffe von R. Strauss in seiner Heimatstadt an der MAkad. bei Walter Courvoisier sowie August Schmid-Lindner und begann seine Laufbahn 1919 als Korrepetitor an der Münchener Staatsoper. Anschließend als Dirigent in Kaiserslautern/D (1923–28 u. 1932–34), Brünn (1928–30) und Braunschweig/D (1934–36) tätig, kam M. 1937 nach Graz, wo er bis 1940 als Opernchef und Dirigent der Musikvereinskonzerte wirkte. 1937–40 Gastdirigent, anschließend bis zu seinem Tod 1. Dirigent an der Wiener Staatsoper.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1947
- Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich
Literatur
- NGroveD 17 (2001)
- Czeike 4 (1995)
- StMl 1962–66
- Personenlex. Öst. 2001
- Ackerl/Weißensteiner 1992
- Riemann 1961
- F-A 2 (1978)
- Kürschner 1954
- Kosch 2 (1960)
- E. Werba in ÖMZ 14/1 (1959)
- Baker 1984
- MGG 9 (1961)
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- Ulrich 1997
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Moralt, Rudolf“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da06 (abgerufen am )
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