Studierte 1891–96 Jus in Heidelberg/D, Leipzig/D, München sowie Berlin (Dr. jur.) und praktizierte 1899–1906 als Rechtsanwalt in Heidelberg. Danach häufig auf Reisen, lehnte er 1933/34 eine Emigration (Exil) nach Frankreich ab. 1940/41 im Konzentrationslager Gurs/F, erreichten Freunde eine Freilassung und Übersiedelung in die Schweiz. Als Dichter gehörte er der Gruppe der Kosmiker an und zählte zu den Vorläufern des Expressionismus. Seine Gedichte wurden u. a. von Alban Berg, J. Marx und K. Szymanowski vertont.
Ehrungen
- Mitglied der preußischen Akad. der Künste 1928
Schriften
- Gedichte (Tag und Nacht 1894, Die Blüte des Chaos 1905)
- Dramen (Aeon 1907–11 [Triologie], Aiglas Herabkunft 1929)
Literatur
- Meyers Hb. über die Lit. 1970
- dtv-Brockhaus-Lex. 12 (1982)
- MGÖ 3 (1995)
- www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/besondere-bestaende/nachlaesse (12/2003)
- www.recmusic.org/lieder/m/mombert (12/2003)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Mombert, Alfred“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9f6 (abgerufen am )
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