Kam nach Wien und wurde zunächst Angestellter, ab 1793 Teilhaber von Artaria & Co. 1798 gründete er einen eigenen Verlag (Kunst- und Musikalienhandlung). 1801–04/05 war M. mit D. III. Artaria fusioniert. 1818 gab er die Geschäfte offiziell an seinen Sohn Eduard (get. 27.7.1797 Wien, † 8.5.1842 Wien) ab, zog sich aber erst 1832 zurück (und verkaufte sein Haus an Franz Wild). Auch M.s Neffe Johann (* 17.12.1799 Bellinzona, † 1883 [Ort?]) war zeitweise im Verlag tätig. 1832 verkauften M.s Söhne Eduard und Florian (get. 14.4.1803 Wien, † 21.10.1869 Wien) 630 Verlagswerke an T. Haslinger. 1834–39 hatte Florian M. ein eigenes Geschäft. 1837–42 arbeitete Eduard M. in der Firma von G. Cappi. Nach 1842 bzw. ab 1844 führte Eduards Kompagnon Adolf Othmar Witzendorf den Verlag M. unter seinem Namen weiter.
Literatur
- Weinmann 2/9 (1964) u. 2/9a (1972)
- Czeike 4 (1995)
- NGroveD 16 (2001)
- MGG 9 (1961)
- ÖBL 6 (1975)
- Riemann 1961 u. 1975
- EitnerQ 7 (1902)
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mollo, Tranquillo“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9f3 (abgerufen am )
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