Mokesch, Günter (Pseud. Mo)

* 8.10.1959 Hohenau an der March/NÖ

Sänger, Schauspieler, Kabarettist, Komponist

1980 während eines Auftrittes mit seiner Band Winter beim Wiener popodrom von Vickerl Adam entdeckt und als Sänger der Hallucination Company engagiert. Nach zweieinhalb Jahren Ausstieg, Schauspiel-Ausbildung, erste Filmrollen. 1985 erstes Soloalbum als Mo & The Gangsters of Love mit Der Erzengel Novotny in englischer und deutscher Sprache, auf der nächsten LP Face of Love 1988 sang Mo ausschließlich englisch und versuchte den Anschluss an die internationale Popszene. Es gelangen mehrere Top-Ten Titel und mit Send me Roses 1987 ein Nr. 1-Hit in der österreichischen Hitparade. Seit 1992 zahlreiche Hauptrollen in Musicals (u. a. Kuß der Spinnenfrau im Wiener Raimundtheater), startete er 1994 gemeinsam mit dem Vorarlberger Pianisten Markus Linder (Mo & der kleine Prinz) eine neue Karriere als Musikkabarettist und gestaltete mehrere Programme aus Chansons, Gedichten, Satiren. Seit 1996 Komponist und Produzent mehrerer Kino- und Fernsehfilme, mit seiner Firma Mo Music in verschiedenen Bereichen der Unterhaltungsbranche tätig.

Werke

Alben (Der Erzengel Novotny 1985, Face Of Love 1988, Dancing With An Eskimo 1991, Confession 1993, Best Of MO 1997, Oil & Water 1998, The Very Best of MO 2000; Das Beste aus So schaut’s aus u. Adieu Marie [Mo und der kleine Prinz] 2000, Alles Schimäre 2001, Leicht verstimmte Liebeslieder 2002, mokesch & The Sultans Of Swing LIVE 2003, Space, Time & Love 2004; Hallelujah 2010); Filmmusik (Bernhardiner & Katz 1996, Beasty Girl 1997, Die Bräute 1998, Lieselotte 1998, Die Entführung – ein Weihnachtsmärchen 1999, Morgen geht die Sonne wieder auf 1999, Albtraum einer Ehe 2000, Jenny Berlin – Tod am Meer 2000, Jonathan 2001, Schleudertrauma 2001).

Literatur

Autorin

  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

19.4.2013

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Art. „Mokesch, Günter (Pseud. Mo)“ (19.4.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00025447 (abgerufen am )

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