Seine musikalische Begabung wurde während seines Studiums an der Lehrerbildungsanstalt in Leitmeritz von J. D. Manzer erkannt, seine Lehrer waren dann Julius Rietz in Dresden/D sowie František Zdeněk Skuherský und A. Dvořák in Prag. M. wurde 1874 Lehrer in Raspenau (Raspenava/CZ) bei Friedland (Frýdlant/CZ), 1876 in Prag-Karolinental, 1891 Direktor der Knabenvolksschule des Waisenhauses zu St. Johann dem Täufer in Prag (u. a. auch 2. Chormeister des Deutschen Männergesangvereins), 1896 der Mädchenvolks- und Bürgerschule in Böhmisch Leipa. Im Gegensatz zu seinen Kompositionen fanden seine pädagogischen Schriften weite Verbreitung.
Werke
Festmesse; Opern (Der Graf von Gleichen; Schwedennot); Orchestersuite, Quintett; Männerchöre (Lied der Pappenheimischen Reiter) und Lieder.
Schriften
- Zur Artung des Gesangunterrichts 1905
- Bücher zu den Themen Hygiene, Anstandslehre, Geschichte, Bürgerkunde
Literatur
- LdM 2000
- ÖBL 5 (1972)
- Musica divina 4 (1916), 254f
- R. Quoika, Die Musik der Deutschen in Böhmen u. Mähren 1956, 117
- R. Fischer, Dt. Chormeisterbuch 1925
- F-A 1936
- V. Keldorfer in E. Bild (Hg.), [Fs.] Der Niederösterr. Sängerbund 1863–1913, 1913
- Slg. Moißl
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2020Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Mohaupt, Franz (Pseud. Ernst Schelmerding)“ (18.2.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9e4 (abgerufen am )
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