Sang als Kind in Kirchenchören. Studierte bis 1862 Oboe, Gesang und Harmonielehre am Konservatorium der GdM. War Orchestermusiker (Oboist) u. a. am Theater an der Wien, in Budapest und Troppau. 1886 gründete er eine eigene Kapelle. 1895 rief M. den Österreichisch-Ungarischen Musikerverband ins Leben, dessen erster Präsident er war. 1895 wurde er auch Obmann des Wiener Musikerbundes. Daneben war M. Chormeister von Arbeitergesangvereinen und Bundeschormeister des Verbandes der niederösterreichischen Arbeitergesangvereine (Arbeiter-Musikbewegung). Weiters leitete er die Musikkapelle des Arbeiterheims in Wien X.
Werke
Werke f. Orch.; Chöre, Lieder.
Schriften
- (red.) Österr.-Ungarische Musiker-Ztg.
Literatur
- ÖBL 6 (1975)
- Czeike 4 (1995)
- Kosel 1902
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mörth, Johann“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9df (abgerufen am )
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