Kam 1825 zu seinem Onkel J. B. Gänsbacher nach Wien, wurde Sängerknabe im Wiener Domchor und erhielt am Konservatorium Klavier-, Geigen- und Gesangsunterricht. Bereits 1834 wurde er Lehrer beim Musikverein in Innsbruck und debütierte 1836 am dortigen Stadttheater. Nach einem Gastspiel in Hannover/D (1839) wurde er Mitglied des Dresdener Hoftheaters. Bis 1870 feierte M. Erfolge v. a. in den Bühnenwerken H. Marschners und des mit ihm befreundeten Rich. Wagner (1865 sang er in der Münchner UA von Tristan und Isolde den Kurwenal). Seine Schwiegertochter Wilhelmine M. (geb. Rennert, * 27.3.1840 Freiburg im Breisgau/D, † 3.8.1909 Wien) war Schauspielerin und Soubrette am Burgtheater.
Literatur
- ÖBL 6 (1975)
- Wurzbach 18 (1868)
- NGroveDO 3 (1992)
- ADB 22 (1885)
- Kosch 2 (1960)
- F-A 1936
- Eisenberg 1903
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mitterwurzer, Anton Georg“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9ce (abgerufen am )
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