Studierte an der MHsch. Wien Orgel (bei A. Heiller), Cembalo und Komposition, daneben Theologie in Wien, Neuchâtel/CH und Jerusalem. Als international tätiger Organist und Cembalist leitete M. ab 1974 eine Orgelklasse an der Wiener MHsch. (Prof. ab 1985) und gab Interpretationskurse im In- und Ausland. Zahlreiche Tourneen in Europa und Amerika. Als Komponist war M. ebenso vom Mittelalter wie von Arvo Pärt oder vom Impressionismus beeinflusst.
Ehrungen
- Förderungspreis der Stadt Wien 1964
- Förderungspreis des Landes Oberösterreich und des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1972
- Preis beim Kompostionswettbewerb der Wiener Staatsoper 1983
- Würdigungspreis der Stadt Linz 1990
Werke
Mysterienspiel Le Jeu des Trois Rois de Neuchâtel 1978–80; Oratorium; Threni f. gemischten Chor, Schlagwerk u. Org. 1987; Violinkonzert Lacrymae 1983; Scherzo f. Orch. Harlequin 1986.
Schriften
- Musik der Stille in SK 39 (1992)
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- MGÖ 3 (1995)
Links
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mitterhofer, Alfred“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d9ca (abgerufen am )
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