Mirarab, Mahan

* 13.7.1983 Teheran

Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Musikproduzent

M. begann mit 13 Jahren Klavier und bald danach Gitarre zu spielen. Vorerst im Selbstunterricht und später im Jazz-Workshop von Wahagn Hajrapetjan in Teheran erlernte er Jazzgitarre, daneben auch die Setar, ein traditionelles iranisches Saiteninstrument. Er studierte Architektur in Teheran, bevor er 2009 nach Wien zog und eine Karriere als freischaffender Musiker begann, wobei er neben Jazz auch traditionelle iranische Musik spielte. M. gründete in der Folge mehrere Ensembles, etwa 2009 das M. M. Trio bzw. die M. M. Band, 2011 die Gruppe Choub (bestand bis 2016), das Trio Sehrang und Golnar & Mahan. Eine intensive und langjährige Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten verbindet ihn mit der Sängerin G. Shahyar. Neben Jazz beschäftigt er sich mit der traditionellen persischen Musik sowie arabischen, afrikanischen, türkischen und kurdischen Musikkulturen und verwendet neben der Gitarre die Oud, die Setar und den E-Bass. Er spielte u. a. mit W. Hajrapetjan, Turgut Alp Beykoglu, Ahmad Hani Shukri, Klemens Marktl, F. Hautzinger, Wolfi Rainer, Robert Jukič, Habib Samandi, Peter Soleimanipour, Babak Maddah, Hamzeh Yeganeh, Shayan, Alex Simu, Julien Teyekan, Herve du Ratuld, Habib Meftah Boushehri, Arshid Azarineh, dem Rumi Ensemble, dem Abrang Quartet und dem Choupan Trio.

Werke

CD-Aufnahmen: Persian Side of Jazz 2010; Choub, Sehrang und Derakht: Persian Side of Jazz Vol. 2, 2020.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Emanuel Wenger

Letzte inhaltliche Änderung

21.7.2023

Empfohlene Zitierweise

Emanuel Wenger, Art. „Mirarab, Mahan“ (21.7.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003d948a (abgerufen am )

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