Zunächst als Lehrer tätig, studierte M. am Baseler Konservatorium (u. a. bei Paul Sandoz) Musik und Gesang. Daran anschließend im Opernstudio in Zürich/CH, war 1969–75 an Schweizer Opernhäusern engagiert (St. Gallen 1969–71, Basel 1971–75). 1975–77 an der Volksoper Wien, 1977–2002 an der Wiener Staatsoper, wo er sein Debüt als Osmin (Entführung aus dem Serail von W. A. Mozart) gab. Bei insgesamt 996 Vorstellungen sang M. hier 46 Partien in 40 verschiedenen Opern. Gastspiele führten ihn u. a. nach Frankfurt am Main/D, München, Hamburg, Barcelona/E, Lüttich (Liège/B), Paris, Budapest, Turin/I, Zürich/CH sowie zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen, wo er am 7.8.1981 in der UA von F. Cerhas Oper Baal mitwirkte. Er regte Jost Meier zur Komposition des Liederzyklus An diesen sonnigen Tagen (T: Ernst Jandl) an und sang 2001 dessen szenische UA. Abseits der Opernbühne betätigte sich M. als gefragter Konzert- und Oratorienbassist.
Ehrungen
- Kammersänger 1988
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- Ulrich 1997
- A. Kotte (Hg.), Theaterlex. der Schweiz 2005
- https://oe1.orf.at (5/2022)
- https://archiv.wiener-staatsoper.at (5/2022)
- tls.theaterwissenschaft.ch (5/2022)
- https://archive.salzburgerfestspiele.at (5/2022)
- www.fonoteca.ch (5/2022)
- https://de.wikipedia.org (5/2022)
Autoren
- Christian Fastl
- Christoph Berlinger
Letzte inhaltliche Änderung
2.9.2022Empfohlene Zitierweise
Christoph Berlinger, Christian Fastl, Art. „Mazzola, Rudolf“ (2.9.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d935 (abgerufen am )
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