War Sängerknabe im Stift Seitenstetten. Nach dem Eintritt ins Kloster studierte er 1883–87 Theologie in St. Pölten sowie 1889/90 Kirchenmusik in Regensburg/D (u. a. bei Franz Xaver Haberl) und Gmunden (bei J. E. Habert). 1900–22 war M. Regens chori und Präfekt der Sängerknaben, später auch Subprior. Kurzfristig hielt er sich im Kloster Ettal/D auf. Als Vertreter des österreichischen Cäcilianismus rief er v. a. mit seinen Schriften Widerspruch (auch seines Vorgängers M. Wenger) hervor.
Werke
3 Messen, Gradualien, Offertorien, Kirchengesänge; Märsche (Gruß vom Sonntagberg).
Schriften
- Über die Bedingungen einer gesunden Reform der Kirchenmusik 1895
- Bach-Studien. Aesthetische u. technische Fingerzeige zum Studium der Bach’schen Orgel- u. Klavierwerke 1901
- Kein stümperhaftes Pedalspiel mehr. Ideen einer folgerichtigen, leicht überschaubaren Pedalapplikation 1910, 21911
Literatur
- Riemann 1961
- F-A 2 (1978)
- Weissenbäck 1937
- Th. Antonicek/E. Hilscher in [Kat.] Kunst und Mönchtum an der Wiege Österreichs Seitenstetten 1988, 407, 422f
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mayrhofer, P. Isidor OSB (Eugen, Pseud. Eugène Metayer)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d84c (abgerufen am )
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