War Malerin in Wien, bevor sie sich mit Frauenfragen beschäftigte. 1893–1903 war M. Vizepräsidentin des Allgemeinen österreichischen Frauenvereins. Weiters wurde sie Vorsitzende der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit. Förderte H. Wolf, für den sie auch das Libretto zum Corregidor (1895) verfasste.
Gedenkstätten
- Mayredergasse (Wien XXII)
Ehrungen
- Bürgerin der Stadt Wien 1928
Werke
Zur Kritik der Weiblichkeit, 2 Bde. 1905; Geschlecht u. Kultur 1923; Der letzte Gott 1933; Romane, Novellen. – (Mithg.) Dokumente der Frauen 1899ff. – Autobiographie Das Haus in der Landskrongasse 1948.
Literatur
- ÖBL 6 (1975)
- Czeike 4 (1995)
- Ackerl/Weissensteiner 1992
- ÖL 1995
- MGÖ 3 (1995)
- Teilnachlass: WStLB
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mayreder (geb. Obermayer), Rosa (Pseud. Franz Arnold)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d920 (abgerufen am )
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