Sohn des Burgtheaterschauspielers Franz M. (1786–1871). Trat in Kinderrollen am Theater an der Wien und am Burgtheater auf, besuchte die Akad. der bildenden Künste, wurde dann als Sänger von J. Staudigl entdeckt und von Manuel Garcia jun. in London ausgebildet. Trat zunächst in Oratorien auf, ab 1851 am Hoftheater von Weimar/D, 1854 Gastspiel am Kärntnertortheater, worauf ein langjähriges Engagement an die Wiener Hofoper (bis 1895) folgte. Sein schauspielerisches Talent befähigte ihn, die großen Bassbuffopartien zu übernehmen.
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Friedhof Hietzing (Wien XIII, s. Abb.)
Ehrungen
- k. k. Kammersänger
- Ehrenmitglied der Hofoper Wien
Literatur
- K-R 1997
- Czeike 4 (1995)
- Kosch 2 (1960)
- Eisenberg 1903
- Wurzbach 18 (1868)
- M. Jahn, Die Wr. Hofoper von 1848 bis 1870 , 2002
- R. Wallaschek, Das k.k. Hofoperntheater 1909
- A. Harrandt, Wagner und seine Werke in Wien (1857–1883), Diss. Wien 1985
- J. Stern, Das Hof-Operntheater , 2 Bde. [o. J.]
- F. Liharzik in NFP 1913
- ÖBL 6 (1975)
Abbildungen
Autor
- Michael Jahn
Letzte inhaltliche Änderung
26.7.2017Empfohlene Zitierweise
Michael Jahn, Art. „Mayerhofer, Karl“ (26.7.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d911 (abgerufen am )
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