Der Sohn des Musikers Adam M. war ab den 1780er Jahren Schauspieler und Prinzipal einer Wanderbühne, mit der er durch die Monarchie reiste und 1788 nach Wien kam. Gründete und leitete das von seinem Schwiegervater Johann Michael Köck neben dessen Wirtshaus 1788 erbaute Theater in der Josefstadt. 1790 erhielt er von K. Leopold II. ein persönliches Privileg, das ihm auch die Aufführung von Balletten gestattete. M. trat auch selbst auf und ging mit seinen Schauspielern auf Gastspielreisen. Ab 1812 verpachtete er sein Privileg an Joseph Huber.
Literatur
- Czeike 4 (1995)
- Hadamowsky 1988
- ÖL 1995
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mayer, Karl“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000406e6 (abgerufen am )
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