Studierte Musikwissenschaft an der Univ. Salzburg (1978–84) sowie Komposition (bei G. Wimberger) und Dirigieren am Mozarteum (1979–85). War 1980–85 musikalischer Betreuer der Elisabethbühne Salzburg und 1981–84 Mitarbeiter der Gesamtausgabe von Ch. W. Gluck. 1986–93 freischaffender Komponist und Dirigent in Paris. Seit 1994 lehrt M. an der Musikuniversität Mozarteum. Seit 2001 Zusammenarbeit mit dem Künstler und Designer Franz West. M. bevorzugt „stilistische Ambivalenz“, experimentiert aber auch mit ekmelischer Musik.
Ehrungen
- Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1985
- 1. Preis Mozart-Kompositionswettbewerb der Austro Mechana 1991
- Förderungspreis u. Jahresstipendium des Landes Salzburg 1994
Werke
Bühnenmusiken (Peer Gynt [T: Henrik Ibsen] 1981; Die heilige Johanna der Schlachthöfe [T: Bertolt Brecht] 1984; Faust I & II [T: Johann Wolfgang v. Goethe] 1984; Quartett [T: Heiner Müller] 1992); Filmmusiken; Vokalmusik (Les Sirènes I & II [T: Paul Eluard, René Char]); Kammermusik; Orchesterwerke (Panta rhei – Zweite Symphonie 1989–97); Multimediaprojekt Com.Media [nach Dante Alighieri]; Bearbeitungen.
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- Goertz 1994
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Mautner, Michael“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d905 (abgerufen am )
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