Von seinem Vater, einem Organisten, ausgebildet, studierte er in Hamburg und ab 1830 in Wien, wo er Schüler von I. v. Seyfried (Kontrapunkt) und C. M. v. Bocklet (Klavier) war. 1833 kehrte M. nach Hamburg zurück, wo er als Klaviervirtuose und berühmter Lehrer wirkte. Er unterrichtete 1843–53 J. Brahms (zunächst Klavier, dann auch Komposition). 1841 gründete M. die Altonaer Liedertafel, die er bis 1876 leitete.
Ehrungen
- Königlicher Musikdirektor 1875
- Ehrenmitglied des Hamburger Tonkünstler-Vereins 1883
- Widmungsträger des Klavierkonzerts Nr. 2 B-Dur op. 83 von J. Brahms
Werke
Operette Das Forsthaus (nur einzelne Arien erhalten); Symphonien (verschollen), Ouvertüren; Männerchöre, Lieder; Kammermusik, Klavierstücke (Variationen).
Literatur
- MGG 16 (1979)
- NGroveD 16 (2001)
- Riemann 1961 u. 1975
- F-A 1936
- M. Kalbeck, Johannes Brahms 1 (41921) (ND 1976), 26ff
- ADB 52 (1906)
- BrucknerH 1996
- MGÖ 3 (1995) [Marxen]
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Marxsen, Eduard“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d8d7 (abgerufen am )
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