Mark, David

* 29.12.1843 Kaltenbrunn/T (Fontanafredda/I), † 23.2.1914 Fügen/T

Geistlicher, Musikpädagoge, Choralforscher

Begann eine Lehrerausbildung, während derer er sich auch entsprechende musikalische Kenntnisse aneignen konnte, studierte dann aber an der Univ. Brixen Theologie und wurde 1870 zum Priester geweiht. Nach einer Tätigkeit als Kooperator in Pfunds/T (1871/72) kam M. 1872 als Präfekt ins Brixener Knabenseminar nach Rotholz /T, wo er Mathematik und Gesang unterrichtete. 1874 gründete er den Bezirks-Cäcilienverein Schwaz-Fügen. 1877–95 war er Prof. für Religionslehre und Musikdirektor am Brixener Vinzentinum, ab 1895 dann Dekan von Fügen. M. hielt auf Versammlungen des Cäcilienvereins (Cäcilianismus) häufig Vorträge über Kirchenmusik und trat auch als Begutachter von Orgeln in Erscheinung.

Ehrungen

  • Geistlicher Rat 1895
  • Ritter des Franz-Joseph-Ordens

Werke

Leitfaden zum Gesangsunterricht an Gymnasien, Realschulen und Pädagogien 1879 (21892); Lehrbuch des gregorianischen Choralgesanges f. die Diöcese Brixen 1881.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

30.6.2009

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Mark, David“ (30.6.2009), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00223d66 (abgerufen am )

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