Malli, Walter Muhammad

* 13.7.1940 Graz, † 25.5.2012 Wien

Sopransaxophonist, Perkussionist, Komponist, Maler

Studierte ab 1956 an der Wiener Akad. für angewandte Kunst. Interessierte sich schon in seiner Schulzeit für Avantgarde-Jazz, war Autodidakt und begann mit Richard Pechoc (* 28.6.1939 Wien) zu musizieren. 1958 erste Ausstellungen und Übertritt zum Islam. 1959 Gründung der Wiener Galerie zum roten Apfel. Anfang der 1960er Jahre nahm M. Blockflötenunterricht und studierte kurz an der Wiener MAkad. 1964 inoffizielle Gründung der Masters of Unorthodox Jazz. M. wurde 1980 Mitglied des Ensembles Time Capsule/Zeitkapsel (mit G. Smekal, F. Koglmann und Günter Sommer), ab 1994 des Nagl-M.-Quartetts (mit M. Nagl, O. Aichinger und Sunny Murray), das vom Gesang der A. Nagl (gen. Nagl-Maly) inspiriert war.

Gedenkstätten

  • Ehrenhalber gewidmetes Grab am Wiener Zentralfriedhof

Ehrungen

  • Theodor-Körner-Preis für bildende Kunst u. Förderungspreis der Stadt Wien 1964
  • Preis des Wr. Kunstfonds 1969
  • Würdigungspreis für Musik des Bundesministeriums 1993

Werke

Almost Meticulous f. Altblockfl. u. Fg.; CD Geh’ langsam durch die alten Gass’n 1994.

Literatur

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

17.12.2020

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Malli, Walter Muhammad“ (17.12.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d883 (abgerufen am )

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