Malata, Fritz (eig. Friedrich Jacob Karl Kaspar)

* 29.9.1880 Wien, † 20. oder 23.1.1949 Frankfurt am Main/D (Freitod)

Pianist

Der Sohn des Domänendirektors Carl M. und der Pianistin Jakobine M. (geb. Nedopil; † 1921) besuchte das Stiftsgymnasium Kremsmünster und studierte danach an der Technischen Hsch. in Brünn. Hier erhielt M. 1897–1902 Klavierunterricht von Heinrich Janoch. Nach Abschluss des Hochschulstudiums arbeitete er 1904–11 im technischen Bereich (Dipl.-Ing.) in Österreich und den USA (1907–09). 1911–15 betrieb M. musikalische Studien am Kölner Konservatorium bei Fritz Steinbach, Lazzaro Uzielli, Franz Bölsche, Ewald Straeßer und August v. Othegraven. 1913–16 wirkte er dort als Lehrer, Korrepetitor und Assistent von Steinbach und Hermann Abendroth. Ab 1914 unternahm M. Konzertreisen durch Europa. Nach kurzer Lehrtätigkeit am Konservatorium in Bonn/D (1916/17) unterrichtete er 1916–48 am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main. 1922 war er Mitbegründer der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik.

Ehrungen

  • Ibach-Preis 1914
  • Mendelssohn-Preis 1915

Werke

Kammermusik, Klavierstücke, Lieder. Bearb.en von Werken von J. S. und C. Ph. E. Bach für Klavier.

Literatur

  • Müller-Asow 1929
  • DBEM 2003
  • Riemann 1961
  • F-A 1936 u. 2 (1978)
  • Österr. Musik- und Theaterztg. 1.4.1898, 1
  • Taufbuch 1877–80 der Dompfarre St. Stephan (Wien I), fol. 280
  • www.familysearch.org (2/2024)

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

5.3.2024

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Malata, Fritz (eig. Friedrich Jacob Karl Kaspar)“ (5.3.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )

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