Parallel zum Klavierunterricht bei J. Ruckgaber Jusstudium an der Univ. Lemberg (Dr. 1846). 1848 als engagierter Freiheitskämpfer Mitglied der Nationalgarde. Ab 1857 Mitglied der Lemberger Musikgesellschaft. Später Vizepräsident der Stadt Lemberg (1877–79) und Abgeordneter des Landesparlaments (1872–82). 1883 wurde M. Mitglied des Staatstribunals in Wien. Seine Werke erschienen nach 1850 bei Mechetti in Wien.
Werke
Marsch der Galizischen Nationalgarde 1848; zahlreiche Klavierstücke und Lieder.
Literatur
- Encyklopedia Muzyczna m (2000)
- J. Chomiński (Hg.), Słownik Muzyków Polskich 2 (1967)
Autor
- Piotr Szalsza
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Piotr Szalsza, Art. „Madejski (Madeyski), Marceli“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00027bae (abgerufen am )
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