Wurde nach einer Laufbahn u. a. als Militärkommandant und Richter Filmregisseur. L. drehte zahlreiche Stummfilme, 1929 auch den ersten österreichischen Tonfilm (G’schichten aus der Steiermark). Er arbeitete u. a. mehrmals mit Béla Balázs zusammen, der 1919 wie andere große, später auch in den USA erfolgreiche Filmschaffende, wie Sándor Korda (Sir Alexander Korda), Mihály Kertész (Michael Curtiz), László Vajda, Paul Czinner, Bela Lugosi, von Ungarn ins Exil nach Wien ging. Ein Schwerpunkt seines Schaffens waren Filme über Themen der Monarchie. Dass J. Marx die Musik zu L.s Stummfilm Ehelei geschrieben haben soll, ist eine Fehlmeldung.
Werke
König Menelaus im Kino 1913; Der Glücksschneider 1916; Mayerling (?) 1919; Kaiser Karl 1921; Moderne Ehen 1924; Leibfiaker Bratfisch 1925; Oberst Redl 1925 (EA 1991); Das Feldgericht von Gorlice 1927.
Literatur
- Mitt. Filmarchiv Austria
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Löwenstein, Hans Otto (Pseud. Hans Otto)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7e1 (abgerufen am )
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