Nach dem Studium der Philosophie war er Schauspieler u. a. in Linz, Pest (Budapest), Brünn und Lemberg und gastierte am Theater an der Wien. Ab 1848 war er in Wien Mitarbeiter verschiedener Zeitungen (Presse, A. Bäuerles Theaterzeitung). Nach einem Engagement als technischer Direktor am Lemberger Theater (1853) versuchte L., satirische Blätter in Wien zu etablieren (Der Teufel in Wien ab 1855 und Tritsch-Tratsch ab 1858), jedoch ohne anhaltenden Erfolg. Auch die 1860 in Hernals (Wien XVII) eröffnete Liederspiel-Halle (die erste in Wien), in der Singspiele aufgeführt wurden, bestand nur ein Jahr.
Werke
Lebensbilder u. Possen (Treffkönig [M: H. Proch] 1838, Das Trauerspiel in Krähwinkel [M: H. Proch] 1840, Ein Wiener Freiwilliger [M: C. Binder] 1849, Strafe muß sein [M: Ad. Müller sen.] 1859); Bühnenstücke (Der Monarchenspiegel 1848, Die Gouvernante 1862); Spaziergänge eines Lemberger Poeten 1845.
Literatur
- Wurzbach 15 (1866) [Loger]
- ÖBL 5 (1972)
- J. Koller, Das Wr. Volkssängertum in alter u. neuer Zeit 1931
- Stieger III/3 (1981) [Varry]
- Taufbuch der Pfarre Maria Rotunda (Wien I) 1798–1817, pag. 144
- Sterbebuch des Alservorstadtkrankenhauses (Wien VIII) 1862, fol. 294
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
26.4.2021Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Löger (Pseud. Varry), Anton“ (26.4.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7d5 (abgerufen am )
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