Löbel (Löbl, geb. Theumann), Laura Lea

* 20.8.1878 Wien, † nach 11.1.1942 Riga

Pianistin, Pädagogin

L. studierte 1895–98 Klavier am Konservatorium der GdM bei W. Schenner. 1900 heiratete sie den Kaufmann Moritz Löbel (* 6.3.1863 Wien, † 8.9.1909 Wien), am 6.9.1901 kam Tochter Gusti (eig. Auguste) zur Welt. Danach dürfte sie ihre Karriere als Pianistin aufgegeben haben. Ab 1926 bis zumindest 1936 war sie Klavierlehrerin am Wiener Volkskonservatorium und gehörte dem Vorstand des Musikpädagogischen Verbandes an. Am 10.11.1938 trat L. aus dem Judentum aus, wurde aber am 11.1.1942 in das Ghetto von Riga deportiert, wo sie umkam. L.s Schwester, die Schauspielerin Ida Theumann (1869–1926), erhielt ihre Ausbildung ebenfalls am Konservatorium der GdM, war 1893–1903 mit Ludwig Fulda verheiratet und später mit E. d’Albert.

Literatur

Autorin

  • Evelyn Szabo

Letzte inhaltliche Änderung

12.1.2023

Empfohlene Zitierweise

Evelyn Szabo, Art. „Löbel (Löbl, geb. Theumann), Laura Lea“ (12.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003dbedf (abgerufen am )

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