Sang zunächst im Chor des Theaters an der Wien; Ausbildung bei Emil Steger in Wien; Konzertreisen als Mitglied eines Vokalquartetts (1910 Australien und Neuseeland); 1914 Auswanderung nach Nordamerika, weitere Ausbildung bei Josiah Zuro, Auftritte in Kleinkunst- und Filmtheatern; 1921 [NGroveD: 1920] Rückkehr nach Österreich; 1922–25 an der Wiener Volksoper (Debüt als Mephisto im Faust von Charles Gounod); 1923 an der Städtischen Oper Berlin; 1925–33 an der Berliner Staatsoper (u. a. 1928 in der UA von F. Schrekers Der singende Teufel mitgewirkt); Auftritte bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen; 1933 [K-R: 1934] Exil; 1933–50 Mitglied der Metropolitan Opera New York; zahlreiche internationale Gastspiele (u. a. an der Wiener Staatsoper und in Graz); auch als Liedsänger erfolgreich; lebte ab 1952 in Wien.
Ehrungen
- Ehrengrab auf dem Wr. Zentralfriedhof
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- NGroveD 14 (2001)
- InterpretenL 1992
- Czeike 3 (1994)
- Baker 1984
- Riemann 1961 u. 1975
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „List (eig. Fleissig), Emanuel“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7c6 (abgerufen am )
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