Studierte zunächst Medizin in seiner Vaterstadt, widmete sich aber bald dem Theater. Seine Ausbildung absolvierte L. bei Josef Haas in Hannover/D, 1867 debütierte er in Graz in Ga. Donizettis Lucia di Lammermoor. Anschließend bis 1889 an verschiedenen deutschen Theatern engagiert (Hannover, Berlin, Dresden, Stuttgart, Coburg und Gotha). Reisen als Konzertsänger führten ihn in die Niederlande und nach Russland, 1884 gastierte L. auch an der Wiener Hofoper. Sein Großneffe war der Dirigent Karl Böhm.
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- StMl 1962–66
- Kosch 2 (1960)
- Eisenberg 1903
- Ulrich 1997
- Sterbebuch der Pfarre Graz–Hl. Blut 1916–33, pag. 155
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
10.6.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Link, Karl“ (10.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0003b83e (abgerufen am )
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