Eröffnete 1807 eine Werkstätte in Pavia, die von seinen Söhnen und Schülern Giacomo (1811–71) und Luigi (1814–82) weitergeführt und erst nach dem Tod von Luigis Sohn Ernesto (1860–1920) aufgelöst wurde. Die Firma baute rund 270 Orgeln in Italien, Frankreich, der Schweiz und am Balkan und wurde für ihre qualitätvolle Arbeit sehr gelobt.
Literatur
- ÖBL 5 (1972)
- Wurzbach 15 (1866)
- Mendel-R. Suppl. (1883)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lingiardi, Giovanni Battista“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7c2 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

