Ausgebildet in Dresden/D, Schulpforta/D und Leipzig/D, wurde 1565 Markgräflich Ansbachischer Tenorist, 1573 Vizekapellmeister. Seit 1574 war er Kantor an der Egidienkirche in Nürnberg/D. 1573–94 Herausgeber von 25 Chorbüchern (davon sind 16 mit insgesamt 426 Kompositionen vorwiegend italienischer Meister erhalten geblieben). Deren Wirkung in Österreich ist (2004) allerdings noch wenig erforscht.
Werke
Motetten (Veni, Sancte Spiritus 1575; Hodie Christus natus est, verschollen).
Literatur
- NGroveD 14 (2001)
- MGG 8 (1960)
- Riemann 1961 u. 1975
- F-A 1936
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lindner (Lindener, Lindtner, Linttner, Tilianus), Friedrich“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7a9 (abgerufen am )
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