Die als „schwedische Nachtigall“ gefeierte Sängerin trat 1846 auch in Wien (Theater an der Wien) mit sensationellem Erfolg auf. F. Grillparzer gab seiner Verehrung in einem Gedicht Ausdruck. Sie zog sich 1849 von der Bühne zurück und sang bis 1870 nur noch in Konzerten. 1883–86 war sie Gesangslehrerin am Royal College of Music in London. Seit 1852 war sie mit dem Dirigenten, Komponisten und Gründer des Londoner Bach-Chores Otto Goldschmidt (1829–1907) verheiratet.
Gedenkstätten
- Jenny-Lind-Gasse (Wien X)
Literatur
- NGroveD 14 (2001)
- Czeike 4 (1995)
- K-R 1997 u. 2002
- MGG 8 (1960)
- Riemann 1961 u. 1975
- F-A 1936
- MGÖ 2 (1995)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lind, Jenny (eig. Johanna)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7af (abgerufen am )
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