Sohn eines Laienschauspielerpaares. Gelernter Schriftmaler; Gesangs- und Kompositionsunterricht an der Wiener MAkad. (1935). 14-jährig erste Kompositionen als Autodidakt. Sängerdebüt 1947 an der Grazer Oper, sang dort bis 1950, 1950–52 am Staatstheater in Wiesbaden/D, dann bis 1959 am Theater in Saarbrücken/D lyrische Partien und Rollen aus dem Charakterfach. Gastspiele und v. a. Auftritte als Konzert- und Oratoriensolist folgten (u. a. 1958 im Wiener Konzerthaus). Als Komponist ist er v. a. mit Wienerliedern (z. T. auf eigene Texte), auch mit Tanzmusik und Bühnenwerken hervorgetreten.
Werke
Musical Der Filmmillionär (UA Bad Ischl); musikal. Lustspiel 6 Frauen um Peter; Wienerlieder (Es gibt doch noch Menschen, die haben ein Herz; Für dich, mein Wien; Stellt’s euch die Welt ohne Musi vor; I fahr nur per Taxi vom Heurigen z’Haus; Mir ist heut so nach Kudamm); Tanzmusik (Eine Reise durch Österreich, Fox-Intermezzo).
Literatur
- Lang 1986
- K-R 1997 u. 2000
- Die Presse 15.10.2002
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Leitner, Wilhelm (Willy)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d74c (abgerufen am )
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