Sohn des Bauern Philipp L. und der Theresia Hochhauser. L. besuchte in den Jahren 1857/58 das Gymnasium in Kremsmünster und anschließend bis 1865 jenes in Linz. Am 2.9.1869 legte er in Schlierbach die Profess ab und studierte daraufhin in Innsbruck Theologie. Nach der Priesterweihe am 10.10.1869 wirkte er als Seelsorger in Schlierbach, wo er gleichzeitig bis 1872 als Chorregent Verwendung fand. In weiterer Folge wirkte er in Kirchdorf/OÖ (bis 1874), in Wartberg/OÖ (bis 1875) und erneut in Kirchdorf (bis 1884) als Seelsorger. Von 1884 bis zu seinem Tod war L. in Nußbach tätig.
Literatur
- A. Lindner, Musikpflege in den oberösterr. Stiften 2008, 451
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
12.1.2023Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Lehner, Marian (Josef) OSB“ (12.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003da9d3 (abgerufen am )
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