Ab 1924 Dozentin am (1919 von Otto Glöckel gegründeten) Pädagogischen Institut der Stadt Wien. Entwickelte die sog. „Wiener Methode“ der Musikerziehung (Musikausbildung), die sich an die Reform G. Moißls anlehnte (und nach L.s Tod von Elfriede Caffour fortgeführt wurde). Der Gesangsunterricht wurde dabei von den verschiedenen Verfahren der Intonation entlastet, im Mittelpunkt stand die gesamtmusikalische Bildung der Schüler.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1949
- Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs 1955
Schriften
- Ein froher Weg ins Reich der Töne, 2 Bde., 1929–31
- Aufsätze in der ZsMusikerziehung.
Literatur
- Personenlex. Öst. 2001
- AGMÖ 1947–1997
- Slg. Moißl
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lechner (geb. Blasch), Anna“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d71e (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

