Studierte 1786 Musik in Wien. 1792/93 war er Musikdirektor der ungarischen Theatergesellschaft in Pest-Ofen (Budapest). 1802–04 leitete er das Orchester der Theatergesellschaft in Klausenburg (Cluj/RO). Unternahm Konzertreisen durch ganz Ungarn und gab auch Unterricht. In seinen Kompositionen verarbeitete L. ungarische Volkslieder und entwickelte den Verbunkos (Tanz) weiter.
Werke
Klavierwerke (Nobilium Hungariae insurgentium nota insurrectionalis Hungarica 1797); Tänze, Phantasien.
Literatur
- MGG 8 (1960)
- Riemann 1961
- ÖBL 5 (1972)
- Wurzbach 14 (1865)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Lavotta, Jan (Janós)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d716 (abgerufen am )
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