Erhielt ersten Unterricht in Violine, Klavier und Blasinstrumenten von seinem Vater, der Regens chori war. Diente ab 1883 im IR Nr. 84, wo K. Komzák ihn in Harmonie- und Instrumentationslehre unterwies und zu seinem Stellvertreter machte. Anschließend Kammermusiker im Stift Melk, wirkte danach 1896–1905 als k. u. k. Militärkapellmeister beim IR Nr. 100 in Krakau sowie 1905–08 beim IR Nr. 84 in Krems. 1908–10 folgte ein Aufenthalt in den USA, anschließend bis zum Ende der Monarchie Kapellmeister des IR.s Nr. 41 in Czernowitz. Den Lebensabend verbrachte er zurückgezogen in seinem Heimatort, schrieb vielleicht auch Kirchenmusik.
Werke
Märsche (Für Österreichs Ehr, Kreuz und quer, Unter Österreichs Fahnen, 3er Dragoner, 41er Regimentsmarsch), Tänze, Tantum ergo.
Literatur
- Suppan 1994
- Brixel/Martin/Pils 1982
- J. Damański (Hg.), Die Militär-Kapellmeister Oesterreich-Ungarn’s 1904
- G. Wichart in StMw 39 (1988)
- A. Haslinger, Zur Gesch. der Militärmusik in Krems/Donau , Dipl.arb. Wien 1988
- Mödlinger Nachrichten 20.3.1937
- www.schwanzer.at (8/2003)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
18.12.2003Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Laßletzberger (Lasletzberger), Josef“ (18.12.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d707 (abgerufen am )
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