Lantner, Ferdinand Martin

* 6.1.1833 Prag, † 21.11.1906 Prag

Geigenbauer

Ausgebildet 1845–50 bei Franz Lehner in Prag. L. arbeitete ab 1851 bei D. Bittner in Wien, später in Pest (Budapest) bei S. Nemessányi und Th. Zach, ab 1857 in Prag bei Johann Baptist Dvořák und F. A. Homolka, wo er 1861 eine eigene Werkstätte eröffnete. Mit seinen Söhnen Ferdinand (* ?, † ?) und Gottlob (Bohuslav, 1862–1917), der ihm 1894 nachfolgte, baute L. zahlreiche Streichinstrumente, v. a. Geigen nach dem Vorbild von Antonio Stradivari und Giuseppe Guarneri del Gesù, aber auch Gitarren.

Literatur

  • ÖBL 5 (1972)
  • Lütgendorff 1922

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Lantner, Ferdinand Martin“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7ad (abgerufen am )

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