Ausgebildet 1845–50 bei Franz Lehner in Prag. L. arbeitete ab 1851 bei D. Bittner in Wien, später in Pest (Budapest) bei S. Nemessányi und Th. Zach, ab 1857 in Prag bei Johann Baptist Dvořák und F. A. Homolka, wo er 1861 eine eigene Werkstätte eröffnete. Mit seinen Söhnen Ferdinand (* ?, † ?) und Gottlob (Bohuslav, 1862–1917), der ihm 1894 nachfolgte, baute L. zahlreiche Streichinstrumente, v. a. Geigen nach dem Vorbild von Antonio Stradivari und Giuseppe Guarneri del Gesù, aber auch Gitarren.
Literatur
- ÖBL 5 (1972)
- Lütgendorff 1922
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Lantner, Ferdinand Martin“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d7ad (abgerufen am )
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