Nach Studium in Salzburg 1708 Profess, 1713 Priesterweihe in Kremsmünster; 1732 Prior. 1717–25 war L. Rhetorik-Prof. und Schulleiter des Stiftsgymnasiums, 1717–28 auch Museumspräfekt und betreute dann vom Stift aus die Pfarre Ried im Traunkreis/OÖ. Er leitete 1733–39 die Musik im Stift, wobei er sich besonders für die Choralpflege einsetzte. Als Pater Comicus trat er 1724 mit einer Finalkomödie hervor, die noch 1790, von P. L. Doberschiz ins Deutsche übersetzt, erfolgreich aufgeführt wurde (Benediktinertheater). Als Architekt wurde L. bereits 1713 in Grünau/OÖ eingesetzt; von ihm stammen auch die Pläne zur Kalvarienbergkirche (Baubeginn 1736) in Kremsmünster, im Querschiff der Stiftskirche ließ er zwei gegenüberliegende Musikemporen bauen. 1745 übernahm er die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall/OÖ und begann noch mit dem Anbau zweier Seitenschiffe zur dortigen Rokokokirche.
Werke
Finalkomödie Innocentia Fidei conjugalis seu Genovefa insons falso delata 1724.
Literatur
- Kellner 1956
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Langpartner, P. Rupert OSB (Franz Joseph)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6e4 (abgerufen am )
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