Die Spezifik bestand v. a. in der Ausführung (sehr rasch, Durchmessen des Tanzsaales durch das Tanzpaar mit möglichst wenigen Walzer-ähnlichen Umdrehungen), die von Zeitgenossen stark kritisiert, ja als gesundheitsschädlich gebrandmarkt wurde. Die Zusammenstellung von je einem halben oder ganzen Dutzend Tänzen mit abschließender Coda entspricht barocken Traditionen (Menuett). Der L. (Betonung auf der letzten Silbe) ist eine durchaus vorübergehende Erscheinung geblieben.
Literatur
- E. Schenk in Stud. mus. 3 (1962)
- R. Witzmann, Der Ländler in Wien 1976
Abbildungen
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
16.2.2023Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Langaus“ (16.2.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6dc (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

