Sohn des Komponisten Franz Xaver Martin L. Spielte 1863 als Violinist bei einem Konzert unter Rich. Wagner am Ständischen Theater und wurde Solobratschist am tschech.en Landestheater in Prag. 1864 ging er nach Brünn, wo er als Solist, Dirigent und ab 1868 auch als Regens chori und Organist tätig war. Ab 1872 wirkte er über 30 Jahre in Olmütz (Olomouc/CZ), wo er auch Konzerte organisierte und den Männergesangverein und den Damensingverein leitete. Weiters unterrichtete L. an den deutschsprachigen Schulen Gesang sowie an der Lehrerbildungsanstalt. 1886–96 spielte er im Orchester bei den Bayreuther Festspielen.
Werke
Kirchenmusik; Männerquartette.
Schriften
- Elementar-Klavierschule
- Patriotische Klänge 91908
- Liederhain für österr. Bürgerschulen 1872
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Labler, Wladimír“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d6ac (abgerufen am )
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