Studierte Musik bei den Jesuiten in Königgrätz und Jičín/CZ sowie in Prag (dort auch Philosophie, Orgel bei Josef Seger und Theorie). War 1772–90 Organist an der St.-Heinrich-Kirche (St. Jindřich) in Prag. Danach war er bis 1829 Organist im Prämonstratenserkloster Strahov in Prag. Daneben (ca. 1791–97) war K. Kapellmeister an der Italienischen Oper. War mit W. A. Mozart befreundet und fertigte von dessen Opern Bearbeitungen und Klavierauszüge an. Als Organist wurde er sehr geschätzt.
Werke
Orchesterwerke (Balli Tedeschi 1785, Orgelkonzerte); Orgelstücke (Fantasien, Präludien); Werke für Kl. (Sonaten) u. a. Instrumente; Kantaten.
Literatur
- NGroveD 13 (2001)
- MGG 7 (1958)
- ÖBL 4 (1969)
- Wurzbach 13 (1865)
- Dlabacz 1815
- GerberNTL 3 (1813)
Hörbeispiele
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kuchař (Kucharž, Kucharz), Johann Baptist (Jan Křtitel)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d652 (abgerufen am )
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