Kreuzer, Albert

* 28.2.1960 Regensburg/D, † 8.4.2011 [lt. Sterbeurkunde] Sieghartskirchen (begr. Pfaffstätten/NÖ)

Kontrabassist, Pädagoge, Bandleader, Komponist

Erhielt Klavier- und Kontrabassunterricht. Kam 1976 nach Österreich, 1978 Matura in Tulln. Studierte 1981–86 am Konservatorium der Stadt Wien Kontrabass und E-Bass (bei R. Hansen) sowie Jazztheorie/Arrangement (bei H. Czadek) und schloss beide Fächer mit Auszeichnung ab. 1984–94 leitete er die A. K. Big Band (Big Band), 1985–93 Obsession, seit 1997 Rubberfinger. Spielte u. a. bei der T. Ehrenreich Big Band und bei der R. Österreicher Big Band. 1987–91 war er bei den Vereinigten Bühnen Wien engagiert. Weiters war er Gastdirigent bei der Hollabrunner Big Band und der Big Band St. Pölten. Referent bei versch. Jazz-Seminaren. Seit 1989 leitete K. die von ihm mitbegründete Niederösterreichische Jazzakademie in Zeillern/NÖ. 1993-96 war er Lehrbeauftragter, danach bis zuletzt Vertragslehrer für Kontrabass und E-Bass an der Abteilung Musikpädagogik bzw. seit 2002 am neugegründeten Institut für Popularmusik der MHsch./MUniv. Wien. Er verstarb an schweren Kopfverletzungen infolge eines Treppensturzes.

Ehrungen

  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich für Komposition 1991

Werke

Gospelmesse Closer To My Lord 1991; Tumbolia (Suite für Orch, Altsax. u. Percussion) 1999; CD-Produktionen Slowwalker 1985, Naschmarkt 1986, Birds 'n' Bees 1988, Tic Tac Toe 1992, Calling The Spirit 1998, 2 Hip 2 Hop 2000.

Literatur

Autor:innen

  • Alexander Rausch
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

25.10.2023

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Kreuzer, Albert“ (25.10.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d616 (abgerufen am )

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