Erhielt mit sieben Jahren Klavierunterricht. Der gelernte Koch (Prüfung 1955, seit 1964 bzw. 1967 Küchenchef in Wien) gründete 1956 ein Sextett, mit dem er bei kleineren Veranstaltungen und Wettbewerben erfolgreich auftrat. 1961–63 studierte K. am Konservatorium der Stadt Wien Harmonielehre und Kontrapunkt. 1961 trat er erstmals in der Wiener Stadthalle auf, es folgten Tourneen mit eigenen Kompositionen (1962–64). Seit 1967 Schallplattenaufnahmen. K. lebte zuletzt in Großenzersdorf/NÖ.
Ehrungen
- Wienerliedersänger-Wettbewerb des ORF 1972
- Hut vom Lieben Augustin
- Goldenes Wienerherz
Werke
Wienerlieder (A klane Mundharmonika, Ein Abend in Wien, A Weana laßt die Musi leb’n, Mi schaut kane an); Tanzmusik; Alben (Spezialitäten aus Wien 1972, A klane Mundharmonika 1976); Singles (Die guate alte Zeit/Der Petrus im Himmel 1986, I suach mein Huat/Das geht dann schon 1986).
Literatur
- Lang 1986
- www.discogs.com (4/2023)
- https://music.metason.net (4/2023)
- www.friedhoefewien.at (4/2023)
- Mitt. Erich Zib (4/2023)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
24.4.2023Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kramer (eig. Krcmar), Walter“ (24.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5c8 (abgerufen am )
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