Kováts, Barna

* 24.8.1920 Budapest, † 23.11.2005 Salzburg

Gitarrist, Komponist, Pädagoge

In jungen Jahren Gitarre- und Klavierausbildung, erste Kompositionen als Teenager. Ab 1946 Gitarrist und Pädagoge in Ungarn. 1956 emigrierte er aus Ungarn (Exil), ging als Konzertgitarrist zunächst nach Frankreich, 1957 nach Venezuela und ließ sich später in Wien nieder. Ab 1961 war er Prof. an der Abteilung für Streich- und Zupfinstrumente am Mozarteum in Salzburg, 1975 wurde er zum Ordinarius für Gitarre und doppelchörige Laute ernannt, 1989 emeritiert. Seine intensive Konzertkarriere hatte er nach dem Tod seiner Frau 1972 beendet. In seinen Kompositionen fand er von den von romantischer Harmonik und ungarischer Volksmusik beeinflussten Frühwerken zu einer „eigenen, poetisch-abstrakten persönlichen Tonsprache“ (Steinkogler) mit einem Hang zu Miniaturen.

Werke

zahlreiche Kompositionen für Git. (Gitarrenschule, Sonatina, Suite Hommage à Goldoni, Sonata Nova, Nocturne Rhapsodique, Shadows); Schallplattenaufnahmen.

Literatur

Autor:innen

  • Monika Kornberger
  • Robert Hanzlik

Letzte inhaltliche Änderung

23.4.2018

Empfohlene Zitierweise

Robert Hanzlik, Monika Kornberger, Art. „Kováts, Barna“ (23.4.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5b1 (abgerufen am )

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