Trat 1847 in das Chorherrenstift Klosterneuburg ein und wurde 1852 zum Priester geweiht. Im Stift wurde er 1853 Regens chori und Präfekt der Sängerknaben. Danach wurde er Novizenmeister und Professor an der theologischen Lehranstalt (1861), Stiftsarchivar (1864), Propst (1882) und Herrenhausmitglied (1887). Unter seiner Leitung wurde die Restaurierung des Stiftes vorangetrieben, das Stiftsmuseum neu geordnet und die Bibliothek erweitert.
Schriften
- Das Chorherrenstift Klosterneuburg in S. Brunner (Hg.), Ein Chorherrenbuch 1883
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kostersitz, Ubald CanReg (Ewald)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d5a1 (abgerufen am )
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