Nach dem Theologie-Studium in Greifswald (1775–77) war er Hauslehrer und wurde 1785 Rektor der Schule in Wolgast/D und 1792 Propst in Altenkirchen auf Rügen/D. 1793 Promotion (Dr. theol.) in Rostock/D. 1808 erhielt er in Greifswald eine Professur für Geschichte, 1816 wurde er dort Professor für Theologie sowie Pastor (St. Jacobi). Seine Texte, v. a. die beliebten lyrischen Gedichte, wurden von Fr. Schubert, H. G. Nägeli, A. Romberg, Joh. Gänsbacher u. a. vertont (Lied, Notturno).
Werke
Gedichte (1788), Rhapsodien (1790–94), Ländliche Dichtungen (Jucunde 1803, Die Inselfahrt 1805), Legenden (1804/10); Romane (Ida v. Pleßen).
Literatur
- NDB 12 (1980)
- SchubertL 1997
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kosegarten, Ludwig Gotthard Theobul“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d59e (abgerufen am )
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