Der Sohn des Bockfließer Lehrers Philipp K. war zum Zeitpunkt seiner Eheschließung am 25.4.1792 in Wien VIII als Musiker tätig. Bei der Geburt seiner Tochter Aloysia am 14.2.1794 ist er als „k. k. Hof-Musikus“ verzeichnet. 1796 ist er als Chordirektor genannt. Vom 1.2.1797 bis zu seinem Tod war K. Tenorist an der Wiener Hofmusikkapelle und gleichzeitig Singmeister der Hofsängerknaben. Darüber hinaus unterrichtete er 1817–23 an der Singschule des Konservatoriums der GdM (sein Assistent war J. Frühwald, sein Nachfolger Anton Rösner).
Literatur
- Köchel 1869
- Deutsch, Schubert Dokumente 1980
- EitnerQ 5 (1901)
- B. Hennenberg, Das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 2013
- MGÖ 2 (1995)
- Wr. Ztg. 10.9.1796, 2620
- Trauungsbuch der Alservorstadtpfarre (Wien VIII) 1791–1801, pag. 29f
- Taufbuch der Pfarre St. Leopold (Wien II) 1773-98, pag. 796
Autor:innen
- Monika Kornberger
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Korner, Philipp Thaddäus“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d593 (abgerufen am )
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