Korda, Viktor

* 19.8.1900 Wien, † 25.3.1992 Wien

Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge

Studierte an der MAkad. Wien bei J. Marx und J. Lechthaler Harmonielehre, Kontrapunkt und Komposition (1921–25). Seit 1926 leitete er Arbeiter- und Kinderchöre, v. a. für den Österreichischen Rundfunk. 1938–60 und 1969–74 war er als Musiklehrer tätig und gestaltete 1954–67 Sendungen für den Schulfunk; er zählt zu den Pionieren der Musikerziehung in Österreich. Als Komponist verwendet er einen „freitonalen“ (V. K.) Stil.

Ehrungen

  • Förderungspreis der Stadt Wien 1951
  • Haydn-Preis der burgenländischen Landesregierung 1957
  • Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1962 u. 1967
  • Silbernes Ehrenzeichen der Stadt Wien 1970

Werke

burleske Oper Herzog Aquavit 1965, Märchenoper Der Mond ist für alle da 1954; Oratorien u. Kantaten (Stunde der Befreiung 1927, Tauernkraftwerk 1951, 1. Mai-Kantate 1952, Gesang aus der Tiefe [T: Franz Werfel] 1964); Orchesterwerke; Kammermusik (Streichtrio a-Moll 1948/60); Lieder (Palmström [T: Christian Morgenstern] 1964, Volksliedbearbeitungen).

Schriften

  • (gem. m. K. Nemetz-Fiedler u. H. Wieninger) Wir lernen Musik , 6 Bde., 1958–64

Literatur

  • Goertz 1979 [mit WV]
  • Riemann 1959 u. 1972
  • F-A 1 (1974)
  • MGÖ 3 (1995)
  • Slg. Moißl
  • ÖL 1995

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Korda, Viktor“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d58d (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.