Konstantinović (geb. Opuić), Mileva

* 12.4.1858 Triest (Trieste/I), † 3.1.1939 Paris (begr. Triest)

Кomponistin, Wohltäterin

Tochter von Aleksandar Opuić (1825–88), einem Großgrundbesitzer und Reeder, der auch Präsident der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Triest war, und Marija, geb. Bošković (1829–89). Sie war verheiratet mit dem General Aleksandar Konstantinović (1848–1914), dem letzten Nachkommen der Dynastie Obrenović. Aus der Ehe gingen Sohn Vladimir und Tochter Natalija (1882–1950) hervor. Letztere war mit dem montenegrinischen Fürsten Mirko Petrović Njegoš (1879–1918) verheiratet. Die wohlhabende und angesehene Familie lebte in Belgrad, Wien und Nizza (Nice/F). K. komponierte Salonmusik für Klavier, die beim renommierten Musikverlag Carlo Schmidl in Triest erschien. Die veröffentlichten Werke wurden zugunsten armer Schülerinnen der Höheren Mädchenschule, der Gesellschaft des Hl. Sava und des Donau-Reitervereins Knez Mihailo verkauft. Für ihr karitatives Engagement wurde sie 1886 von der serbischen Königin ausgezeichnet. Ihre Beisetzung erfolgte in der Familiengruft in Triest.

Ehrungen

  • Goldene Medaille v. Königin Natalija 1886
  • Widmungsträgerin v. Đuro Lucs Valcer Mileva f. Kl

Werke

Salonmusik f. Kl. (Drina vals [Drina-Walzer], Zagorkinja gavota [Gavotte „Die Zagorka“], Marsch La garde royale 1896); Lieder (Al je lep ovaj svet! [Wie schön ist diese Welt!], T: Jovan Jovanović Zmaj).

Literatur

Autorin

  • Marijana Kokanović Marković

Letzte inhaltliche Änderung

31.10.2025

Empfohlene Zitierweise

Marijana Kokanović Marković, Art. „Konstantinović (geb. Opuić), Mileva“ (31.10.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )

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