Studierte 1896–1900 in Wien, Breslau (Wrocław/PL) und Würzburg/D (Dr. phil. 1900), 1901/02 in München, Leipzig und Berlin deutsche und klassische Philologie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte. 1904–34 war er in Wien im Schuldienst (Prof. für Deutsch und Geschichte des Altertums an der Handelsakademie) tätig, seit 1900 auch als Musikreferent u. a. für die Österreichische Volkszeitung. In seinen musik- und theaterwissenschaftlichen Forschungen befasste K. sich intensiv mit der älteren Wiener Theatergeschichte, v. a. mit W. A. Mozart und mit E. Schikaneder sowie mit der Entstehungsgeschichte ihrer Oper Die Zauberflöte.
Ehrungen
- Ritterkreuz des österr. Verdienst-Ordens 1935
- Silberne Mozart-Medaille 1941
- Zauberflöten-Medaille der Internat. Stiftung Mozarteum 1951
- Ehrenmitglied der Mozartgemeinde Wien.
Schriften
- Emanuel Schikaneder 1901 (mehrere Aufl.), Neufassung 1951
- Mozarts Kunst der Instrumentation 1905
- Pamina. Mozarts letzte Liebe 1941
- Mozart – Sendung und Schicksal 1941 (zahlreiche Aufl.)
- Genius zwischen zwei Welten. Ein Schubert-Roman 1944
- Der Vater der Zauberflöte. Emanuel Schikaneders Leben 1948
- zahlreiche Aufsätze. – Hg.: Rich. Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg 1914
- div. Publikationen über Kulturgesch. Ägyptens sowie Schulbücher
Literatur
- NGroveD 13 (2001)
- Czeike 3 (1994)
- MGG 7 (1958) u. 16 (1979)
- Riemann 1959 u. 1972
- Wr. Ztg. 7.5.1953
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Komorzynski, Egon Ritter von“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d565 (abgerufen am )
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