Koller, Martin

* 16.9.1971 Villach/K

Gitarrist

Studium am Landeskonservatorium Klagenfurt und am Berklee College of Music in Boston/USA bei Gary Burton, Mick Goodrick, George Garzone u. a. 1994 gründete K. das Projekt Third Movement zusammen mit G. Preinfalk, das später zum Quartett erweitert wurde. Weitere Zusammenarbeit mit Will Cahoun, Terri Lyne Carrington, Nils Petter Molvær, DJ Soul Slinger, R. Bakken und dem Vienna Art Orchestra. Daneben zahlreiche Tourneen und Auftritte bei internationalen Jazzfestivals wie Montreux Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Jazzfestival Saalfelden, Festival International de Jazz de Montréal, JVC Paris, London Jazzfestival. Mit Jojo Mayer und Patrice Moret gründete K. 2007 das Trio Strange Balls Of Fire, das sich stilistisch zwischen Alternative Rock, Independent Singer/Songwriter und psychedelischem Jazz bewegte. Im selben Jahr gründete K. sein eigenes Label Canis Dexter Records. Darüber hinaus hat er sich auch als Remixer u. a. mit Little Indian auf Nils Petter Molværs Produktion Remakes einen Namen gemacht. In seinen meist komplexen Kompositionen vereint K. aktuelle Strömungen mit Elementen aus Hard Bop, Free Jazz, Klassik, Avantgarde und Elektronik. K. versteht er trotz der Vermischung unterschiedlicher Genres einen spannungsreichen, sich stets wandelnden und dennoch homogenen Stil zu schaffen. K. lebt seit 1996 in Berlin.

Ehrungen

  • Berklee Entering Student Schloarship 1993
  • William Leavitt Memorial Scholarhsip 1994
  • Berklee Achievement Scholarship 1994 und 1995
  • Berklee Guitar Department Achievement Award
  • Hans-Koller-Preis in den Kategorien „Newcomer des Jahres” und „CD des Jahres” 1999 für Martin Koller’s Third Movement - Right now.

Werke

CDs: Citymoves 1995; Figments of the Imagination 1996; Right Now 1999.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Georg Demcisin

Letzte inhaltliche Änderung

31.5.2021

Empfohlene Zitierweise

Georg Demcisin, Art. „Koller, Martin“ (31.5.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001e1d64 (abgerufen am )

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