Nach dem Studium der Theologie wandte er sich der Philosophie und den Kunstwissenschaften zu (Studien in Breslau (Wrocław/PL) und Wien, Promotion in Jena/D). Ab 1872 war er als Redakteur versch. Zeitungen tätig. Aus politischen Gründen musste er 1884 nach Dresden übersiedeln, kehrte jedoch 1890 nach Berlin zurück, wo er kulturhistorische, v. a. musikalische Schriften (auch Biographien) verfasste.
Ehrungen
- Königlicher ungarischer Rat 1910
- Ehrendoktorat der Univ. Klausenburg (Cluj-Napoca/RO) 1912
- Franz-Josephs-Orden
Schriften
- Biographien über bzw. Erinnerungen an C. M. v. Weber (1887), G. Meyerbeer (1890), J. Joachim (1891), G. Rossini (1892), Rich. Wagner (Der Meister von Bayreuth 1905), F. Liszt (1911)
- Das Dresdner Hoftheater 1888
- J. Miksch, der größte dt. Singemeister 1896
Literatur
- MGG 7 (1958)
- Riemann 1959
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Kohut, Adolf“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d53a (abgerufen am )
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