Ausbildung an der Wiener MHsch. (Dirigieren bei A. Wunderer und O. Kabasta, Klavier bei Friedrich Wührer, Komposition bei J. Marx) und Studium der Musikwissenschaft (Promotion 1927). Als Dirigent an Opernhäusern in Deutschland und der Tschechoslowakei tätig. Ablegung der Militärkapellmeisterprüfung, Leitung des Wiener IR.s Nr. 2. Inspizierender Kapellmeister des österreichischen Bundesheeres. Leitete Kurse für Kapellmeister am Neuen Wiener Konservatorium, Gastdirigent der Wiener Philharmoniker und am Opernhaus in Breslau (Wrocław/PL). 1945–47 ständiger Dirigent des Wiener Rundfunks. 1947 übernahm er die Stadtmusiken von Solothurn, Olten/CH und (ab 1960) Zursee/CH. Musiklehrer an der Musikschule in Solothurn und Mitglied musikalischer Gremien im Eidgenössischen Musikverein. Infolge Erkrankung musste er 1969 alle Ämter zurücklegen.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1956
Werke
Symphonische Musik (Gyges und sein Ring, Perikles, Marco Polo, Anna Boleyn, Die Heimatlosen, Ambassadorenfest, Heroische Rhapsodie, Des Meeres und der Liebe Wellen); Unterhaltungsmusik (Heimatklänge aus Österreich, Fantasie f. Streichorch. 1936; Tiroler Halterbuam, Ländliches Intermezzo f. Salonorch. 1937); Märsche, Potpourris.
Schriften
- Die Orchestration bei L. v. Beethoven, Diss. Wien 1927
Literatur
- Suppan 1994
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Königshofer, Franz“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d499 (abgerufen am )
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